Private Equity & VC.

Beteiligungstransaktionen für Investoren, Fonds und Gründer — von der ersten Finanzierungsrunde bis zum Exit.

Einordnung

Kapital trifft Struktur.

Beteiligungstransaktionen leben von Tempo, Vertragsdisziplin und einem klaren Blick auf Verwässerung, Liquidationspräferenzen und Exit-Mechanik.

Wir beraten Private-Equity- und Venture-Capital-Investoren, Family Offices, Portfoliogesellschaften und Gründer — über alle Phasen des Beteiligungszyklus hinweg.

Leistungsspektrum

Was wir für Sie übernehmen.

01

Fondsstrukturierung

Fond- und SPV-Strukturen, LPA, Side Letters, Carry-Strukturen.

02

Buy-Out & Growth

LBO, MBO, MBI, Add-on-Akquisitionen, Co-Investments.

03

Venture Capital

Seed bis Series C+, Term Sheets, Wandelanleihen, SAFE-Strukturen.

04

Management Incentives

MEP, VSOP, ESOP, Vesting, Good-/Bad-Leaver-Regelungen.

05

Portfolio-Beratung

Laufende Beratung der Beteiligungen — von Governance bis Add-ons.

06

Exit

Trade Sale, Secondary, IPO-Vorbereitung, Drag-Along, W&I-Versicherung.

Für wen wir arbeiten

Mandanten, die Klarheit suchen.

  • K
    Private-Equity-Fonds
  • K
    Venture-Capital-Investoren und Business Angels
  • K
    Family Offices
  • K
    Konsortien
  • K
    Gründer
  • K
    Wachstumsunternehmen

Unser Ansatz

Wie wir arbeiten.

Investorenorientiert

Wir verstehen, wie Investoren Entscheidungen treffen und richten unsere Beratung konsequent an deren wirtschaftlichen Zielen aus.

Unternehmerisch

Wir denken nicht in Klauseln, sondern in Wachstum, Finanzierung und Wertentwicklung.

Schnell

Im Venture Capital und Private Equity entscheidet Geschwindigkeit oft über den Erfolg einer Transaktion. Wir liefern klare Entscheidungen ohne unnötige Reibungsverluste.

International

Kapital kennt keine Grenzen. Wir begleiten internationale Investoren und grenzüberschreitende Beteiligungsstrukturen.

Prozess

Vom ersten Gespräch bis zum Abschluss.

I

Term Sheet

Bewertung, Struktur, Eckpunkte.

II

Due Diligence

Recht, Steuer, Tech, Commercial.

III

Verhandlung

SPA / SHA, Beteiligungsverträge.

IV

Closing

Bedingungen, Mittelfluss, Eintragung.

V

Portfolio

Governance, Reporting, Folgerunden.

Einblick

Klarheit in wenigen Minuten.

Beteiligungstransaktionen für Investoren, Fonds und Gründer, von der Finanzierungsrunde bis zum Exit.

FAQ

Häufige Fragen.

Sie haben eine konkrete Frage? Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.

Was ist der Unterschied zwischen Venture Capital (VC) und Private Equity (PE)?

VC investiert typischerweise in frühe Wachstumsphasen (Start-ups) mit hohem Risiko und hohen Wachstumschancen. PE investiert häufig in reifere Unternehmen (Mid-Market bis Large Cap), oft mit stärkeren Cashflows und Fokus auf Wertsteigerung durch Strategie, Effizienz und ggf. Fremdkapital.

Was bedeutet „Pre-Seed“, „Seed“ und „Series A/B/C“?

Das sind Finanzierungsphasen: Pre-Seed (Idee/Prototyp), Seed (Produkt/Market Fit), Series A (skalierbares Geschäftsmodell), Series B/C (starkes Wachstum, Internationalisierung, M&A oder Profitabilität).

Was ist ein Business Angel?

Ein Business Angel ist meist eine vermögende Privatperson, die früh investiert (oft Pre-Seed/Seed) und zusätzlich Know-how, Netzwerk und Coaching einbringt.

Was bedeutet „Investment Committee“ (IC)?

Das Investment Committee ist das interne Entscheidungsgremium eines Fonds, das über Investments, Konditionen und Exit-Entscheidungen final abstimmt. „IC Approval“ ist oft Voraussetzung für ein Signing.

Was ist ein „Term Sheet“?

Ein Term Sheet ist eine (meist) unverbindliche Eckpunktevereinbarung zur Finanzierung: Bewertung, Struktur, Investor Rights, Liquidation Preference, Vesting, ESOP etc. Es ist die Blaupause für die späteren Verträge.

Was ist eine „Due Diligence“ (DD) im VC/PE-Kontext?

DD ist die strukturierte Prüfung des Targets (Legal, Tax, Financial, Commercial, Tech/IP, HR). Ziel ist, Risiken zu identifizieren und die Deal-Struktur (Preis, Garantien, Bedingungen) darauf auszurichten.

Was bedeutet „Valuation“ und worin unterscheiden sich Pre-Money und Post-Money?

Valuation ist die Unternehmensbewertung. Pre-Money ist die Bewertung vor Investment, Post-Money = Pre-Money + neues Investment. Daraus ergibt sich der prozentuale Anteil des Investors.

Was ist „Cap Table“?

Der Capitalization Table zeigt, wem wie viel vom Unternehmen gehört (Founder, Investor*innen, ESOP, Wandeldarlehen) – inklusive Verwässerung (Dilution) pro Runde.

Was bedeutet „Dilution“ (Verwässerung)?

Dilution beschreibt die Verringerung prozentualer Anteile bestehender Gesellschafter durch neue Anteile in einer Finanzierungsrunde. Verwässerung kann wirtschaftlich neutral sein, wenn die Unternehmensbewertung steigt.

Was ist ein „Convertible“ (Wandeldarlehen / SAFE)?

Ein Convertible ist Finanzierung, die später in Anteile wandelt. Typische Mechanismen: Valuation Cap (Obergrenze der Bewertung) und Discount (Preisnachlass zur nächsten Runde). SAFE (Simple Agreement for Future Equity) ist eine vereinfachte Convertible-Struktur.

Was bedeutet „Liquidation Preference“ (Liq Pref)?

Die Liquidation Preference regelt, in welcher Reihenfolge und in welcher Höhe Investor*innen bei Exit zuerst Geld erhalten (z. B. 1x non-participating). Sie beeinflusst die Erlösverteilung bei Verkauf oder Liquidation.

Was sind „Drag-Along“ und „Tag-Along“?

Drag-Along zwingt Minderheitsgesellschafter, bei einem Verkauf mitzuverkaufen (Deal-Fähigkeit). Tag-Along schützt Minderheiten, indem sie bei Verkauf der Mehrheit anteilig mitverkaufen dürfen.

Was ist „Vesting“ und warum ist es wichtig?

Vesting bedeutet, dass Founder-Anteile über Zeit „verdient“ werden (z. B. 4 Jahre mit 1 Jahr Cliff). Es schützt das Unternehmen, wenn Schlüsselpersonen früh ausscheiden.

Was ist ein „ESOP/VSOP“?

ESOP (Employee Stock Option Plan) gibt Mitarbeitenden echte Optionen/Anteile. VSOP ist eine virtuelle Beteiligung (Cash-orientiert, oft Exit-basiert). Beides dient der Incentivierung und Talentbindung.

Was bedeutet „Governance“ im VC/PE?

Governance umfasst Entscheidungs- und Kontrollrechte: Informationsrechte, Zustimmungsvorbehalte (Reserved Matters), Board/Beirat, Reporting, Budgetfreigabe – also „wer darf was entscheiden“.

Was sind „Reserved Matters“ / Zustimmungsvorbehalte?

Das sind Entscheidungen, die das Management nicht allein treffen darf (z. B. neue Finanzierungen, M&A, Budget, Geschäftsführerwechsel). Investor*innen erhalten so Schutzrechte.

Was bedeutet „Leverage“ und warum ist es typisch bei Private Equity?

Leverage ist der Einsatz von Fremdkapital (Debt), um Eigenkapitalrenditen zu erhöhen. In PE-Deals (z. B. LBO) wird häufig ein Teil des Kaufpreises durch Bank-/Unitranche-Finanzierung finanziert.

Was ist ein „LBO“ (Leveraged Buyout)?

Ein LBO ist ein Unternehmenskauf, bei dem ein wesentlicher Teil des Kaufpreises über Fremdkapital finanziert wird, das aus den Cashflows des Zielunternehmens bedient wird.

Was ist ein "MBO" (Management Buyout)?

Ein Management Buyout (MBO) ist ein Unternehmenskauf, bei dem das bestehende Management das Unternehmen (oder einen Unternehmensteil) selbst erwirbt – häufig mit Unterstützung eines Private-Equity-Investors und/oder Fremdkapital. Ziel ist oft Kontinuität in der Führung, während Eigentum und Governance neu strukturiert werden. Typische Themen sind Incentivierung (Equity Roll-over), Finanzierung (Leverage) und Interessenkonflikte, weil das Management gleichzeitig Käufer und bisherige Führungsebene ist.

Was ist ein MBI (Management Buy-in) und worin liegt der Unterschied zum MBO?

Manager investieren typischerweise mit Eigenkapital und erhalten zusätzlich virtuelle oder echte Anteile mit Vesting und Leaver-Regelungen.

Was bedeutet „Covenants“ in Finanzierungen?

Covenants sind vertragliche Verpflichtungen in Kreditverträgen, z. B. Financial Covenants (Leverage Ratio, Interest Cover) oder Informationspflichten. Verstöße können Default-Rechte auslösen.

Was ist eine „Buy-and-Build“-Strategie im Private-Equity-Kontext?

Eine Buy-and-Build-Strategie ist ein Ansatz, bei dem ein Investor zunächst eine Plattformgesellschaft („Platform“) in einem bestimmten Markt erwirbt und anschließend durch mehrere Add-on-Akquisitionen (Zukäufe) gezielt wächst. Ziel ist es, durch Bündelung von Marktanteilen und Synergien (z. B. Einkauf, Vertrieb, IT, Administration) Skaleneffekte zu realisieren, die Profitabilität zu steigern und dadurch beim Exit häufig einen höheren Bewertungsmultiple zu erzielen als bei den Einzelunternehmen. In der Umsetzung ist Buy-and-Build typischerweise anspruchsvoll, weil mehrere Transaktionen in kurzer Zeit strukturiert, finanziert und integriert werden müssen – inklusive standardisierter Vertragswerke, effizienter Due Diligence, Integrationsthemen sowie kartell- und arbeitsrechtlicher Aspekte.

Wer sind „LPs“ (Limited Partners) in Private-Equity- und VC-Fonds?

LPs (Limited Partners) sind die Kapitalgeber eines Fonds, also Investoren, die Geld in einen Private-Equity- oder Venture-Capital-Fonds einzahlen. Typische LPs sind Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen, Family Offices, Staatsfonds oder vermögende Privatpersonen. LPs sind in der Regel nicht operativ in die Investmententscheidungen eingebunden; diese trifft der Fondsmanager (oft als GP – General Partner bezeichnet). LPs erhalten dafür vertraglich geregelte Informations- und Kontrollrechte (z. B. Reporting, bestimmte Zustimmungstatbestände) sowie eine Beteiligung an den Erträgen des Fonds gemäß der Fondsstruktur.

Was bedeutet „Carried Interest“ (Carry) und warum ist er für Fondsstrukturen zentral?

Carried Interest ist die erfolgsabhängige Vergütung des Fondsmanagements (GP/Manager) und bedeutet, dass der Manager nach Erreichen einer definierten Mindesthürde (z. B. Hurdle Rate) einen prozentualen Anteil am Gewinn des Fonds erhält. Carry soll sicherstellen, dass die Interessen von LPs und Manager wirtschaftlich gleichgerichtet sind: Der Manager profitiert überproportional, wenn der Fonds erfolgreich ist. In der Praxis werden Carry-Regeln häufig über Mechanismen wie Wasserfall (Distribution Waterfall), Catch-up und Clawback ausgestaltet, um eine faire Gewinnverteilung über die gesamte Fondslaufzeit sicherzustellen.

Vom Term Sheet zum Exit.

Wir begleiten Ihre Beteiligungstransaktion mit Tempo, Marktkenntnis und Ergebnisfokus.