Prozessführung.
Strategische Vertretung vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten — in komplexen Wirtschaftsstreitigkeiten.
Einordnung
Recht haben. Recht bekommen.
Streitigkeiten lassen sich nicht immer vermeiden — aber sie lassen sich gewinnen. Voraussetzung ist klare Strategie, präzise Aktenarbeit und Verhandlungskraft.
Wir vertreten Unternehmen, Gesellschafter und Family Offices in komplexen wirtschaftsrechtlichen Verfahren — vor staatlichen Gerichten, in Schiedsverfahren und in Mediationen.
Leistungsspektrum
Was wir für Sie übernehmen.
01
Wirtschaftsstreitigkeiten
Vertrags- und Schadensersatzklagen, vorläufiger Rechtsschutz, einstweilige Verfügungen.
02
Post-M&A-Streitigkeiten
Garantieverletzungen, Kaufpreisanpassungen, Earn-Out-Streit, MAC-Klauseln.
03
Gesellschafterstreit
Auseinandersetzungen zwischen Gesellschaftern, Organhaftung, Ausschluss- und Einziehungsfragen.
04
Schiedsverfahren
DIS, ICC, LCIA — ad-hoc und institutionell.
05
Bank- und Finanzierungsstreitigkeiten
Kreditsicherheiten, Covenants, Kündigung und Rückführung von Finanzierungen.
06
Immobilien- und Projektstreitigkeiten
Bau- und Architektenrecht, Projektentwicklung, Miet- und Pachtverträge im gewerblichen Bereich.
Für wen wir arbeiten
Mandanten, die Klarheit suchen.
- Mittelständische Unternehmen
- Konzerntöchter
- Gesellschafter & Family Offices
- Private-Equity-Investoren
- Geschäftsführer und Gesellschafter
- Organe und Gremien
Unser Ansatz
Wie wir arbeiten.
Strategisch
Jede Auseinandersetzung beginnt mit einer klaren Analyse der Erfolgsaussichten, Risiken und Handlungsoptionen.
Wirtschaftlich
Wir richten Prozessführung und Vergleichsstrategie konsequent an Ihren wirtschaftlichen Zielen aus.
Vernetzt
Gesellschaftsrecht, M&A, Immobilien- und Finanzierungsrecht denken wir von Anfang an mit – für eine ganzheitliche Vertretung.
Souverän
Ob vor staatlichen Gerichten oder in Schiedsverfahren: Wir vertreten Ihre Interessen entschlossen und wahren zugleich Vertraulichkeit, Reputation und Geschäftsgeheimnisse.
Prozess
Vom ersten Gespräch bis zum
Abschluss.
I
Sondierung
Sachverhalt, Beweislage, Erfolgsaussichten.
II
Strategie
Tempo & Verhandlungsspielraum.
III
Schriftsatz
Klage, Erwiderung, Beweisangebote.
IV
Verhandlung
Mündliche Verhandlung, Beweisaufnahme.
V
Vergleich oder Urteil
Vollstreckung, Folgeverfahren.
Einblick
Klarheit in wenigen Minuten.
Vertretung vor staatlichen Gerichten und Schiedsgerichten in komplexen Wirtschaftsstreitigkeiten
FAQ
Häufige Fragen.
Sie haben eine konkrete Fragen? Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Welches Gericht ist für eine Klage zuständig – Amtsgericht oder Landgericht?
Die Zuständigkeit richtet sich primär nach dem Streitwert. Seit dem 1. Januar 2026 sind die Amtsgerichte bis zu einem Streitwert von 10.000 EUR zuständig; darüber entscheiden regelmäßig die Landgerichte.
Was bedeutet Postulationsfähigkeit und warum ist sie praktisch relevant?
Postulationsfähigkeit beschreibt die Frage, wer vor Gericht auftreten darf. Vor dem Amtsgericht können Parteien grundsätzlich selbst auftreten, vor dem Landgericht besteht Anwaltszwang – Schriftsätze und Anträge müssen dort zwingend durch einen Rechtsanwalt eingereicht werden. In Verfahren vor dem Amtsgericht können Parteien theoretisch selbst klagen oder sich verteidigen; in der Praxis kann dies jedoch zu formalen Fehlern, Fristversäumnissen oder unzureichendem Vortrag führen, die den Prozess entscheiden.
Was ist ein typischer Fehler bei der Klageeinreichung?
Häufig wird der Anspruch nicht sauber beziffert oder der Klageantrag unklar formuliert, was zur Unzulässigkeit oder Abweisung führen kann.
Warum ist der Klageantrag wichtiger als der Sachverhalt?
Das Gericht darf nur das zusprechen, was beantragt ist. Ein überzeugender Sachverhalt hilft nicht, wenn der Antrag rechtlich oder rechnerisch falsch gefasst ist.
Was bedeutet „schlüssiger Vortrag“ im Zivilprozess?
Ein Vortrag ist schlüssig, wenn – unterstellt, alle Tatsachen seien wahr – der geltend gemachte Anspruch rechtlich besteht. Fehlt dies, verliert man den Prozess ohne Beweisaufnahme.
Wer muss was beweisen – und warum ist das entscheidend?
Grundsätzlich muss jede Partei die Tatsachen beweisen, aus denen sie Rechte herleitet. Viele Prozesse scheitern nicht am Recht, sondern an der Beweislast.
Wann ist ein Mahnverfahren sinnvoll?
Bei unstreitigen oder wenig streitanfälligen Geldforderungen, etwa offenen Rechnungen ohne ernsthafte Einwendungen.
Worin unterscheiden sich Schiedsverfahren und ein normaler Gerichtsprozess?
Ein staatlicher Gerichtsprozess findet vor staatlichen Gerichten auf gesetzlicher Grundlage statt und unterliegt festen Verfahrensregeln, insbesondere der Zivilprozessordnung. Ein Schiedsverfahren setzt demgegenüber eine wirksame Schiedsvereinbarung zwischen den Parteien voraus und ersetzt die staatliche Gerichtsbarkeit durch ein privat organisiertes Entscheidungsverfahren. Während im staatlichen Verfahren ein Richter entscheidet, bestimmen die Parteien im Schiedsverfahren die Schiedsrichter selbst, häufig mit spezifischer fachlicher oder branchenspezifischer Expertise.
Schiedsverfahren bieten den Parteien eine deutlich größere Flexibilität bei der Gestaltung des Verfahrens, etwa hinsichtlich Verfahrenssprache, Ort, Zeitplan und Beweisaufnahme. Staatliche Gerichtsverfahren sind dagegen stärker formalisiert und weniger gestaltbar. In Bezug auf die Dauer können Schiedsverfahren insbesondere bei komplexen oder internationalen Sachverhalten effizient sein, sie sind jedoch nicht automatisch schneller als staatliche Verfahren, die sich durch mehrere Instanzen verlängern können.
Ein wesentlicher Unterschied besteht in den Kosten und der Öffentlichkeit. Schiedsverfahren sind regelmäßig kostenintensiver, da neben Anwaltskosten auch Schiedsrichterhonorare und institutionelle Gebühren anfallen. Staatliche Gerichtsverfahren sind demgegenüber kostengünstiger, da die Justiz staatlich finanziert wird. Gerichtsverfahren sind grundsätzlich öffentlich, während Schiedsverfahren nicht öffentlich stattfinden und damit ein hohes Maß an Vertraulichkeit bieten, was insbesondere bei wirtschaftlich sensiblen Streitigkeiten von Bedeutung ist.
Hinsichtlich der Rechtsmittel unterscheiden sich beide Verfahren erheblich. Gegen Urteile staatlicher Gerichte stehen regelmäßig Berufung und Revision offen. Schiedssprüche sind hingegen weitgehend endgültig und können nur in engen Ausnahmefällen aufgehoben werden, etwa bei schweren Verfahrensmängeln. Ein Vorteil von Schiedsverfahren liegt in der internationalen Durchsetzbarkeit: Schiedssprüche lassen sich aufgrund internationaler Übereinkommen in vielen Staaten leichter vollstrecken als staatliche Urteile. Insgesamt bietet ein Schiedsgericht vor allem Vertraulichkeit, Flexibilität und internationale Vollstreckbarkeit, während der staatliche Gerichtsprozess durch geringere Kosten, formale Rechtssicherheit und einen vollständigen Instanzenzug geprägt ist.
Was ist das KapMuG und wann kommt es zur Anwendung?
Das Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) bündelt gleichgelagerte Ansprüche vieler Kapitalanleger, etwa bei fehlerhaften Kapitalmarktinformationen, Prospekthaftung oder Ad-hoc-Pflichtverletzungen. Ziel ist es, zentrale Rechts- und Tatsachenfragen einheitlich in einem Musterverfahren zu klären, um widersprüchliche Entscheidungen zu vermeiden. Die individuellen Ausgangsverfahren werden ausgesetzt und nach Abschluss des Musterverfahrens fortgeführt.
Wie erfolgt die Abrechnung von Anwaltsleistungen in Prozessen – gilt mindestens das RVG?
In gerichtlichen Verfahren ist die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) der gesetzliche Mindeststandard. Abweichende Vergütungsvereinbarungen (z. B. Stundenhonorare) sind zulässig, dürfen die gesetzlichen Gebühren jedoch nicht unterschreiten, soweit es um die erstattungsfähigen Kosten im Kostenfestsetzungsverfahren geht. Das bedeutet: Selbst bei individueller Honorarvereinbarung orientiert sich die Kostenlast der unterliegenden Partei regelmäßig am RVG.
Können Gerichtsverhandlungen online stattfinden?
Ja. Nach § 128a ZPO kann das Gericht Parteien, Bevollmächtigten oder Zeugen gestatten, per Videoübertragung an der mündlichen Verhandlung teilzunehmen. Voraussetzung ist eine entsprechende Anordnung oder Zustimmung des Gerichts. Die Online-Verhandlung ersetzt den physischen Auftritt, wahrt aber die Verfahrensgrundsätze; sie ist insbesondere bei überregionalen oder internationalen Beteiligten praktisch relevant.
Muss eine Partei persönlich erscheinen und was gilt bei Vertretung?
Das Gericht kann das persönliche Erscheinen einer Partei anordnen, insbesondere zur Sachaufklärung oder Vergleichserörterung. Erscheint statt der Partei ein Vertreter, muss dieser nach § 141 Abs. 3 ZPO mit einer besonderen Vollmacht ausgestattet sein, die ausdrücklich zur Abgabe von Erklärungen und zum Abschluss eines Vergleichsberechtigt. Fehlt diese, kann das Gericht Ordnungsmittel verhängen oder den Termin vertagen.
Warum entstehen bei M&A-Transaktionen besonders häufig Streitigkeiten aus Earn-Out-Regelungen?
Earn-Outs verknüpfen einen Teil des Kaufpreises mit der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens, etwa mit Umsatz-, EBITDA- oder KPI-Zielen. Streitigkeiten entstehen häufig, weil die Parteien unterschiedliche Erwartungen an die Steuerbarkeit der Zielgrößen, die Geschäftsführung nach dem Closing und die wirtschaftliche Interpretation der Kennzahlen haben. Typische Konfliktpunkte sind Änderungen der Geschäftsstrategie durch den Käufer, Verlagerung von Kosten oder Umsätzen, Bilanzierungs- und Bewertungsfragen sowie unklare Regelungen zu Informations- und Kontrollrechten des Verkäufers. Hinzu kommt, dass Earn-Outs regelmäßig über mehrere Jahre laufen und externe Faktoren – Marktveränderungen, Investitionsentscheidungen oder konzerninterne Maßnahmen – die Zielerreichung beeinflussen können. Unpräzise Definitionen und fehlende Streitlösungsmechanismen führen daher dazu, dass Earn-Out-Regelungen besonders konfliktanfällig sind.
Wie verteidige ich mich richtig gegen die Einziehung von Gesellschaftsanteilen im Gesellschaftsrecht?
Die Verteidigung gegen eine gesellschaftsrechtliche Einziehung erfordert ein frühzeitiges und taktisch abgestimmtes Vorgehen, da Einziehungsbeschlüsse häufig kurzfristig gefasst und unmittelbar vollzogen werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass durch Beschlussfassung, Registeranmeldungen oder neue Gesellschafterlisten vollendete Tatsachengeschaffen werden, bevor eine gerichtliche Klärung möglich ist. Zunächst ist zu prüfen, ob die satzungsmäßigen Voraussetzungen für die Einziehung tatsächlich vorliegen, insbesondere Einziehungsgründe, Verfahrensanforderungen und erforderliche Mehrheiten. Parallel sollte bewertet werden, ob der Einziehungsbeschluss im Wege des Eilrechtsschutzes angegriffen werden muss, um dessen Vollzug oder registerrechtliche Umsetzung vorläufig zu stoppen. Dies ist besonders relevant, wenn mit der Einziehung Stimmrechte entzogen, Geschäftsführungsbefugnisse verändert oder neue Gesellschafterlisten eingereicht werden sollen. Da Eilverfahren häufig ohne mündliche Verhandlung entschieden werden, ist es entscheidend, dass die eigene Sicht der Dinge rechtzeitig beim Gericht präsent ist. Andernfalls besteht das Risiko, dass das Gericht allein auf Grundlage des gegnerischen Vortrags entscheidet und irreversible Folgen eintreten, selbst wenn die Einziehung später als rechtswidrig festgestellt wird.
Wozu dient eine Schutzschrift im (gesellschaftsrechtlichen) Eilrechtsschutz?
Die Schutzschrift ist kein Angriffsinstrument, sondern ein präventives Verteidigungsmittel. Sie sorgt dafür, dass das Gericht im Eilverfahren nicht nur eine Seite hört und verhindert, dass gesellschaftsrechtliche Machtverschiebungen allein durch Geschwindigkeit und Überraschung durchgesetzt werden.
Eine Schutzschrift dient dazu, das Gericht vorab über die Gegenargumente der potenziell betroffenen Partei zu informieren, wenn zu erwarten ist, dass die Gegenseite einstweiligen Rechtsschutz beantragt. In Eilverfahren – insbesondere bei einstweiligen Verfügungen – entscheidet das Gericht häufig ohne vorherige Anhörung der Gegenseite. Die Schutzschrift soll genau dies verhindern oder zumindest abmildern.
Zweck der Schutzschrift ist es, dem Gericht zu verdeutlichen, dass der Sachverhalt streitig, rechtlich komplex und nicht entscheidungsreif im einseitigen Verfahren ist. Sie kann dazu beitragen, eine ex-parte-Entscheidung zu vermeiden, Zeit für eine geordnete rechtliche Auseinandersetzung zu gewinnen und den Verhandlungsdruck zu reduzieren.
Im Gesellschaftsrecht ist die Schutzschrift besonders relevant bei drohenden:
- einstweiligen Verfügungen im Zusammenhang mit Einziehungsbeschlüssen,
- Stimmrechtsausschlüssen oder Geschäftsführerabberufungen,
- Untersagungen von Gesellschafterbeschlüssen,
- Maßnahmen zur Registersperre oder Handelsregisteranmeldung,
- Streitigkeiten über Geschäftsführungs- oder Vertretungsbefugnisse,
- Konflikten aus Wettbewerbs- oder Treuepflichten zwischen Gesellschaftern,
- Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Exit-Regelungen, Call-Optionen sowie Drag- und Tag-Along-Rechten.
Welche Rolle spielen forensische Untersuchungen und Investigations bei Streitigkeiten im Wirtschaftsleben, und wie werden sie sinnvoll eingesetzt?
Forensik und Investigations sind im Wirtschaftsleben kein Ausnahmeinstrument, sondern ein strategisches Mittel der Streitbeilegung. Sie schaffen Transparenz, reduzieren Unsicherheiten und tragen dazu bei, dass rechtliche Entscheidungen nicht allein auf Behauptungen, sondern auf überprüfbaren Tatsachen beruhen.
In wirtschaftlichen Streitigkeiten stehen häufig komplexe Sachverhalte, interne Abläufe oder Verdachtsmomente im Raum, die sich nicht allein aus Verträgen oder formalen Dokumenten erschließen lassen. Dies betrifft etwa Konflikte im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen, Earn-Out-Streitigkeiten, Geschäftsführer- oder Organhaftung, Wettbewerbs- und Compliance-Verstöße, interne Betrugsvorwürfe oder Auseinandersetzungen zwischen Geschäftspartnern.
In solchen Konstellationen kann die Einbindung von forensischen Spezialisten und Investigators sinnvoll sein, um eine belastbare Tatsachengrundlage zu schaffen. Forensische Untersuchungen dienen dabei der strukturierten Aufklärung wirtschaftlicher, technischer oder organisatorischer Vorgänge, etwa durch Analyse von Zahlungsströmen, Kommunikationsdaten, Vertragsumsetzungen oder internen Entscheidungsprozessen. Ziel ist nicht die bloße Bestätigung eines Vorwurfs, sondern eine objektive Rekonstruktion des tatsächlichen Geschehens.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen anschließend in die rechtliche und prozessuale Bewertung ein. Sie können entscheidend sein, um Ansprüche substantiiert darzulegen oder abzuwehren, Beweisstrategien zu entwickeln, Vergleichsspielräume realistisch einzuschätzen oder Gerichten aufzuzeigen, dass ein Sachverhalt streitig, komplex oder noch aufklärungsbedürftig ist. Gerade in Eil- oder einstweiligen Verfahren kann forensisch gestützter Vortrag helfen, vorschnelle Entscheidungen auf unsicherer Tatsachengrundlage zu vermeiden.
Wann wird Forderungseinzug (Debt Recovery) und Zwangsvollstreckung rechtlich komplex, insbesondere in internationalen Konstellationen?
Forderungseinzug und Vollstreckung sind rechtlich dann besonders anspruchsvoll, wenn sie über den reinen nationalen Standardfall hinausgehen. Komplexität entsteht insbesondere bei grenzüberschreitenden Sachverhalten, mehreren Schuldnern, verschachtelten Konzernstrukturen, Vermögensverlagerungen oder der Vollstreckung aus ausländischen Titeln. Auch Fragen der Anerkennung und Vollstreckbarerklärung ausländischer Entscheidungen, der Zugriff auf Vermögenswerte in unterschiedlichen Rechtsordnungen oder die Koordination paralleler Maßnahmen in mehreren Jurisdiktionen erhöhen die rechtlichen Anforderungen erheblich.
Hinzu kommen Konstellationen, in denen Schuldner gezielt Vollstreckungsmaßnahmen erschweren, etwa durch Asset Shifting, insolvenznahe Situationen oder die Nutzung von Holding-, Trust- oder Zweckgesellschaftsstrukturen. In solchen Fällen ist eine strategische Verzahnung von prozessualem Vorgehen, internationalem Verfahrensrecht und tatsächlicher Vermögensermittlung erforderlich, um Forderungen effektiv durchzusetzen oder abzusichern.
Debt Recovery ist kein rein mechanischer Vollzug, sondern in komplexen oder internationalen Fällen eine strategische Rechtsdurchsetzung, bei der rechtliche, wirtschaftliche und tatsächliche Aspekte zusammengeführt werden müssen, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Wenn Verhandeln nicht reicht. Beginnt unsere Arbeit.
Wir analysieren Ihre Streitlage vertraulich und nennen Erfolgsaussichten und Strategie — bevor Sie sich festlegen.
