M&A Anwalt in Frankfurt
- Nikita Gontschar

- vor 6 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 11 Stunden
Wenn Sie nach „M&A Anwalt Frankfurt“ suchen, geht es meist um eine sehr konkrete Situation: Unternehmen kaufen oder verkaufen, Beteiligung strukturieren, Nachfolge lösen – und das bitte strukturiert, pragmatisch und rechtssicher.
Genau darauf ist die M&A-Praxis von GxG Legal in Frankfurt am Main spezialisiert: Wir steuern nationale und grenzüberschreitende Transaktionen mit klarer Deal-Logik, verständlicher Kommunikation und Fokus auf das Ergebnis – als Boutique: partnernah, effizient, ohne unnötige Komplexität.
Was ist M&A?
M&A steht für Mergers & Acquisitions – also Unternehmenskäufe, -verkäufe oder Fusionen, bei denen sich Eigentums- und Kontrollverhältnisse ändern. Im Mittelstand ist M&A oft der strategische Weg zu Wachstum, Markterweiterung oder einer Nachfolgelösung.
Für wen ist ein M&A Anwalt in Frankfurt besonders relevant?
Ein M&A-Projekt betrifft selten nur „das Unternehmen“ – sondern auch Gesellschafter, Management und Investoren. Wir beraten insbesondere Käufer- und Verkäuferseite, (Private Equity-)Investoren, Family Offices, mittelständische Unternehmen, Konzerntöchter sowie MBO/MBI-Konstellationen (Management Buy-Out/Buy-In).
Wie läuft ein M&A-Prozess ab?
Ein guter M&A-Prozess ist nicht „Papierarbeit“, sondern ein klarer Ablauf mit sauberer Taktung. Typischerweise umfasst er:
Strategie & Zieldefinition (Warum kaufen/verkaufen? Welche Deal-Optionen passen?)
Vorbereitung / M&A-Readiness (rechtlich, finanziell, organisatorisch)
Zielsuche bzw. Investorenansprache und Vertraulichkeits-Setup (NDA)
Due Diligence (Risiken finden, bewerten, Deal-Mechanik ableiten)
Vertragsverhandlung (z. B. SPA, Kaufpreisstruktur, Garantien, Haftung)
Signing / Closing inkl. ggf. Genehmigungen (z. B. Fusionskontrolle)
Post-Closing & Integration (Umsetzung, Governance, Verträge, Prozesse)
Genau diese Logik – von Vorbereitung bis Integration – bildet den Standardablauf mittelständischer Deals ab und ist die Basis für Tempo und Sicherheit im Prozess.
Was ist M&A-Readiness – und warum entscheidet sie über den Deal?
M&A-Readiness beschreibt, wie gut ein Unternehmen rechtlich, finanziell und organisatorisch auf einen Deal vorbereitet ist. Das klingt nach „Vorarbeit“, ist aber in der Praxis der Unterschied zwischen:
glatten Verhandlungen vs. Dauer-Schleifen,
stabilem Kaufpreis vs. späten Abschlägen,
schneller Transaktion vs. endlosen Nachforderungen.
Wer Readiness ernst nimmt, erhöht spürbar die Abschlusswahrscheinlichkeit und schützt die eigene Verhandlungsposition.
Share Deal oder Asset Deal – was ist der Unterschied?
Das ist eine der wichtigsten W-Fragen im M&A:
Beim Share Deal werden Gesellschaftsanteile übertragen (Eigentümerwechsel „am Unternehmen“).
Beim Asset Deal werden ausgewählte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten übertragen (Transaktion „aus dem Unternehmen heraus“).
Welche Struktur sinnvoll ist, hängt u. a. von Haftung, Steuern, Verträgen, Genehmigungen und operativer Umsetzbarkeit ab.
Was ist Due Diligence – und wie läuft sie rechtssicher ab?
Die Due Diligence ist die strukturierte Prüfung des Zielunternehmens (oder – beim Verkauf – die strukturierte Offenlegung). Sie umfasst typischerweise rechtliche, steuerliche, finanzielle und operative Themen, um Risiken frühzeitig sichtbar zu machen.
Rechtssicherheit entsteht dabei nicht nur durch „Prüfen“, sondern auch durch richtige Prozessführung: Vertraulichkeit (NDA), sauberer Datenraum, nachvollziehbare Q&A, Dokumentation der Offenlegung – denn daraus hängen später oft Garantien, Freistellungen und Haftungsfragen.
Welche typischen Fehler lassen sich vermeiden, wenn man früh einen M&A-Berater einschaltet?
Viele Deal-Probleme sind nicht „Pech“, sondern wiederholen sich. Typische Fehler, die sich mit frühzeitiger rechtlicher Begleitung häufig vermeiden oder deutlich reduzieren lassen, sind:
1) Zu spät starten (fehlende Readiness)
Ungeklärte Gesellschaftsstruktur, unaufgeräumte Vertragslage oder fehlende Corporate-Housekeeping-Themen kosten Zeit – und oft Kaufpreis.
2) Falsche Deal-Struktur wählen
Share vs. Asset, Kaufpreismechanik, Earn-out: Wer das erst „am Ende“ klärt, verhandelt unter Druck statt strategisch.
3) Risiken in der Due Diligence übersehen oder falsch adressieren
Nicht jedes Risiko ist ein Dealbreaker – aber es muss in Vertrag, Preis und Closing-Bedingungen sauber abgebildet werden.
4) Regulatorik unterschätzen (z. B. Fusionskontrolle)
Bei bestimmten Kriterien kann eine Anmeldung bei nationalen oder EU-Behörden erforderlich sein – das beeinflusst Timing, Closing und Bedingungen.
5) Haftung „mitlaufen lassen“
Garantien, Freistellungen, Haftungscaps, Materiality/Knowledge-Qualifiers: Wer hier nicht präzise verhandelt, zahlt später (oder lebt mit unnötigem Risiko).
6) Post-Closing nicht mitdenken
Integration, Governance, Verträge, Prozesse: Wenn das erst nach dem Closing beginnt, wird es teurer und konfliktreicher.
Was sind Earn-out-Klauseln – und wann sind sie sinnvoll?
Ein Earn-out bedeutet: Ein Teil des Kaufpreises hängt von der zukünftigen Performance (z. B. Umsatz/EBITDA) oder vom Erreichen bestimmter Ziele ab. Das kann besonders dann hilfreich sein, wenn die Parteien unterschiedliche Erwartungen zur Zukunft haben oder Prognosen unsicher sind.
Der Schlüssel liegt in der sauberen Definition der Messgrößen, Steuerungsrechte und Streitvermeidungsmechanismen – sonst wird der Earn-out schnell zur Konfliktzone.
Wie lange dauert ein M&A-Prozess?
Mittelständische Transaktionen dauern häufig mehrere Monate, je nach Dealgröße, Komplexität, Due Diligence und ggf. Genehmigungsanforderungen auch länger. Entscheidend ist: Vorbereitung, Datenqualität und klare Entscheidungspfade beschleunigen den Prozess erheblich.
Was kostet M&A-Beratung?
Die Kosten hängen stark von Komplexität und Leistungsumfang ab – üblich sind je nach Fall projektbasierte Honorare oder andere Vergütungsmodelle. Wichtig ist eine transparente, realistische Kosteneinordnung zu Beginn – als Grundlage für Planungssicherheit auf Mandantenseite.
Warum GxG Legal als Boutique für M&A in Frankfurt?
Viele Mandanten suchen bewusst keine „One-size-fits-all“-Beratung, sondern eine Boutique, die gründlich, effizient und fokussiert arbeitet – und als Sparringpartner auf Augenhöhe agiert. Genau so verstehen wir unsere Rolle.
Was das in der Praxis heißt:
Agiles Setup & unternehmerisches Denken statt unnötiger Komplexität
Unabhängigkeit ohne Cross-Selling-Druck – wir arbeiten Hand in Hand mit bestehenden Beratern und ergänzen bei Bedarf über ein eingespieltes Netzwerk
Transaktionserfahrung + Pragmatismus: Deal-Logik, klare Kommunikation, Fokus auf Ergebnis
Und ja: Wir sitzen in Frankfurt am Main – kurze Wege, schnelle Abstimmung, verlässliche Erreichbarkeit.
Wobei wir als M&A Anwälte konkret unterstützen
Typische Bausteine unserer M&A-Beratung sind u. a.:
Unternehmenskäufe und -verkäufe (Share-/Asset Deal), Kaufpreisstrukturierung, Earn-out, Due Diligence, SPA-Verhandlung
Joint Ventures & Minderheitsinvestitionen inkl. Exit-Regelungen
Restrukturierungen/Umstrukturierungen (z. B. Spin-offs, Formwechsel)
Regulatorische Transaktionsthemen (z. B. Fusionskontrolle, außenwirtschaftliche Genehmigungen)
Transaktionsfinanzierung & Covenants
Corporate Governance & Haftung (inkl. Blick auf mögliche Compliance-Risiken)
Begleitung von Closing & Integration (Umsetzung, Governance, Verträge)
Alles mit dem Anspruch: strukturiert, pragmatisch, sicher – ohne Overengineering.
Kontakt
Wenn Sie einen M&A Anwalt in Frankfurt suchen, weil ein Kauf/Verkauf ansteht (oder Sie erst einmal sauber planen wollen): Wir sprechen gern mit Ihnen über Zielbild, Prozess und die nächsten Schritte – pragmatisch und auf den Punkt: mail@gxglegal.com
Weitere Informationen zu M&A: https://www.gxglegal.com/mergers-acquisitions
Weitere Informationen zu Nachfolge, Auszeichnungen und Testimonials: https://www.gxglegal.com/nachfolge





