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Unternehmensbewertung verständlich erklärt: Was ist mein Unternehmen wert?


Die vier wichtigsten Bewertungsmethoden und wie Sie Ihre Bewertung wirklich verstehen


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Das ist die fundamentale Frage für jeden Unternehmer, der sein Unternehmen verkaufen möchte oder den Unternehmenswert bestimmen muss – sei es für eine geplante Transaktion, Gespräche mit Banken oder zur Klärung innerhalb der Familie: "Wie viel ist mein Unternehmen wert?" Leider gibt es keine einfache Antwort. Es gibt mehrere Antworten, je nachdem, welche Methode Sie nutzen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die vier wichtigsten Bewertungsmethoden, damit Sie verstehen, was Ihr Unternehmen wirklich wert ist.


Das Kern-Konzept: Enterprise Value vs. Equity Value

Bevor wir in die Methoden gehen, müssen wir zwei Begriffe unterscheiden: Enterprise Value (auch "Bruttowert" oder "Unternehmenswert") und Equity Value ("Nettowert" oder "Eigenkapitalwert").


Enterprise Value (EV): Der Bruttowert

Der Enterprise Value ist der theoretische Wert des Unternehmens, als ob es schuldenfrei wäre. Das ist das "Geschäft an sich" – ohne Berücksichtigung von Schulden oder Geld auf der Bank. Es ist der Wert, den ein Investor für die operativen Vermögensgegenstand zahlen würde, wenn er das Geschäft selbst finanzieren würde.


Equity Value (EqV): Der Nettowert

Der Equity Value ist das, was der Gesellschafter am Ende erhält. Das ist der Enterprise Value minus den Schulden plus dem Bargeld. Mit anderen Worten: Das ist der Wert, der dem Eigenkapital gehört.


Die Equity Bridge: Das Verbindungsglied

Die Beziehung ist einfach:


Equity Value = Enterprise Value – Net Debt (± Working Capital Adjustment)

Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat einen Enterprise Value von 10 Millionen Euro. Es hat 3 Millionen Euro Schulden (Bankdarlehen) und 500.000 Euro Bargeld auf der Bank. Das Nettofremdkapital ist 3 - 0,5 = 2,5 Millionen Euro. Der Equity Value ist 10 - 2,5 = 7,5 Millionen Euro. Das ist das, was der Gesellschafter netto erhält.


Enterprise Value ist das Geschäft. Equity Value ist das Geld, das in Ihre Tasche kommt.

Bewertungsmethode 1:

Substanzwert (Net Asset Value)

Die erste Methode ist die älteste und am wenigsten verwendet im modernen M&A: der Substanzwert. Das ist die "Was kostet es, dieses Unternehmen von Grund auf neu aufzubauen?"-Frage.


Wie funktioniert es?

Sie nehmen alle Vermögensgegenstand des Unternehmens (Maschinen, Gebäude, Lagerbestand, Forderungen), bewerten sie zum heutigen Marktpreis und zählen sie zusammen. Dann ziehen Sie alle Schulden ab. Das ist der Substanzwert. Es gibt zwei Varianten:


Brutto-Substanzwert: Die Summe aller Vermögensgegenstand zu Marktpreisen (ohne Schulden abzuziehen).


Netto-Substanzwert: Der Brutto-Substanzwert minus Schulden. Das ist das, was der Gesellschafter netto bekommt.


Wann wird das verwendet?

Der Substanzwert ist eine Untergrenze. Kein rationales Geschäft sollte unter seinem Substanzwert verkauft werden. Wenn Ihr Unternehmen einen Netto-Substanzwert von 5 Millionen Euro hat, sollten Sie nicht für 3 Millionen verkaufen. Aber der Substanzwert ist selten die richtige Bewertung für ein laufendes, profitables Unternehmen. Warum? Weil er ignoriert die Profitabilität. Ein hochprofitables Unternehmen mit alten, billigen Maschinen könnte einen niedrigen Substanzwert haben, aber einen hohen Ertragswert. Der Substanzwert wird hauptsächlich für Unternehmen verwendet, die keine oder nur geringe operative Tätigkeit entfalten (z. B. Immobilienverwaltungsgesellschaften). Für operative Mittelständler dient er lediglich als Untergrenze, nicht als primäre Bewertungsmethode.


Bewertungsmethode 2:

Multiplikatorenverfahren (Multiples)

Das ist die Methode, die in der Praxis am meisten verwendet wird. Sie ist einfach und schnell, und das ist warum sie beliebt ist. Das Verfahren ist: Nehmen Sie einen finanziellen Multiplikator des Unternehmens und multiplizieren Sie ihn mit einem Markt-Multiplikator.


Das Konzept

Unternehmensvert = Kennzahl × Multiplikator

Ein einfaches Beispiel: Ihr Unternehmen hat einen EBITDA (Earnings Before Interest, Tax, Depreciation, Amortization) von 2 Millionen Euro. Der Markt-Multiplikator für Unternehmen in Ihrer Branche ist 8x EBITDA. Dann ist Ihr Unternehmenswert 2 Millionen × 8 = 16 Millionen Euro.


Welche Kennzahlen werden verwendet?

Die häufigsten sind:


EBITDA: Earnings Before Interest, Tax, Depreciation, Amortization. Das ist der Betriebsgewinn ohne Finanzierungseffekte und Abschreibungen. Das ist die beliebteste Kennzahl für M&A.


EBIT: Earnings Before Interest and Tax. Das ist der Gewinn vor Finanzierung und Steuern, aber nach Abschreibungen. Weniger verwendet, aber wichtig für kapitalintensive Unternehmen.


Umsatz: Einfach die Gesamtumsätze. Wird verwendet für Unternehmen mit sehr unterschiedlicher Profitabilität. Beispiel: Banken werden oft nach Umsatz bewertet.


Jahresüberschuss (PAT): Der Nettogewinn nach Steuern. Das ist am weitesten unten in der P&L und wird seltener verwendet, weil es schwankend ist.


Woher kommen die Multiplikatoren?

Die Multiplikatoren kommen aus zwei Quellen:


Marktmultiplikatoren: Das sind die Multiplikatoren von börsennotierten Unternehmen in Ihrer Branche. Wenn Sie ein Maschinenbau-Unternehmen haben, schauen Sie, mit welchem EBITDA-Multiple die börsennotierten Maschinenbauer in der Börse bewertet werden. Das sind aktuelle Marktdaten.


Transaktionsmultiplikatoren: Das sind Multiplikatoren aus vergleichbaren M&A-Transaktionen der Vergangenheit. Ein typisches Beispiel wäre: „Im Jahr 2023 wurde ein Maschinenbauunternehmen vergleichbarer Größe zu einem Multiple von 7x EBITDA veräußert.“ Solche Transaktionsmultiples sind in der Praxis oft aussagekräftiger als börsennotierte Vergleichswerte, da sie reale Kaufpreise widerspiegeln. Der Zugang zu diesen Daten ist jedoch eingeschränkt. Entsprechende Informationen werden regelmäßig in Fachzeitschriften, Datenbanken und M&A-Reports veröffentlicht, sind aber häufig nur aggregiert oder kostenpflichtig verfügbar.


Trailing vs. Forward Multiples

Ein wichtiger Unterschied: Trailing Multiple (Rückwärts-Multiplikator) basiert auf den bereits erzielten Earnings. Forward Multiple (Vorwärts-Multiplikator) basiert auf zukünftige erwartete Earnings. Beispiel: Wenn Ihr EBITDA in 2023 2 Millionen war (Trailing) und Sie erwarten 2,2 Millionen in 2024 (Forward), dann kann die Bewertung unterschiedlich sein, abhängig davon, ob Sie den 2023 oder 2024 Multiplikator nutzen.


Typische EBITDA-Multiplikatoren nach Branche und Größe

Das sind Anhaltswerte; sie variieren je nach Konjunktur und Branche:


Kleine Unternehmen (EBITDA bis 1 Mio. Euro): 4-6x EBITDA


Mittlere Unternehmen (EBITDA 1-10 Mio. Euro): 6-10x EBITDA


Große Unternehmen (EBITDA über 10 Mio. Euro): 8-12x EBITDA


Tech/SaaS-Unternehmen: 10-20x EBITDA (oder sogar höher, wenn hohe Wachstumsraten)


Handwerk/Dienstleistungen: 4-7x EBITDA


EBITDA-Multiplikatoren sind das Rückgrat der modernen M&A-Bewertung. Sie sind einfach, aber unterschätzen oft die Komplexität des Geschäfts.

Bewertungsmethode 3:

Ertragswertverfahren (IDW S1)

Das Ertragswertverfahren ist eine Methode, die auf zukünftige Gewinne schaut und sie auf heute diskontiert. Es ist theoretisch sauberer als Multiplikatoren, aber praktisch komplexer und anfälliger für Manipulationen.


Das Konzept

Die Idee ist einfach: Ein Unternehmen ist so viel wert, wie der Barwert seiner zukünftigen Gewinne. Wenn Sie erwarten, dass das Unternehmen in den nächsten 5 Jahren 1 Million Euro pro Jahr Gewinn macht, dann diskontieren Sie diese Gewinne auf heute und addieren sie.


IDW S1: Der Standard in Deutschland

In Deutschland ist der Standard für das Ertragswertverfahren die "IDW S1" – das ist ein StandardVer des Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW). Die IDW S1 sagt: Nehmen Sie die "normalisierten" Gewinne (also die durchschnittlichen, bereinigten Gewinne), projizieren Sie sie 5-10 Jahre in die Zukunft, und diskontieren Sie sie mit einem "Kapitalisierungszins" (eine Diskontrate, die das Risiko berücksichtigt).


Kapitalisierungszins (Discount Rate)

Der Kapitalisierungszins ist der Schlüssel. Es ist ein Satz, der das Risiko des Unternehmens widerspiegelt. Je riskanter das Unternehmen, desto höher der Satz, desto niedriger die Bewertung. Für deutsche Mittelständler liegt der Kapitalisierungszins typisch zwischen 8-15%, abhängig vom Risiko.


Das Problem mit Ertragswert

Das Ertragswertverfahren ist anfällig für Manipulation. Warum? Weil Sie Gewinne projizieren müssen. Und der Verkäufer hat einen großen Anreiz, die Gewinne nach oben zu projizieren. "Naja, die nächsten 5 Jahre werden fantastisch, wir haben einen großen Kunden gewonnen..." Plötzlich ist die Bewertung 30% höher. Das ist ein Problem, das sich in der Praxis zeigt.


Bewertungsmethode 4:

DCF-Methode (Discounted Cash Flow)

Die DCF-Methode ist die theoretisch sauberste und am meisten von Warren Buffett und anderen Investoren bevorzugte Methode. Aber sie ist auch die komplexeste.


Das Konzept

Die Idee ist: Ein Unternehmen ist so viel wert, wie die Free Cash Flows, die es in der Zukunft generieren kann, diskontiert auf heute. Das ist "Cash" – nicht Gewinne, nicht Umsätze, sondern Cash.


Free Cash Flow (FCF)

Free Cash Flow ist der Cash, der vom Unternehmen generiert wird, nachdem die Betriebskosten und Reinvestitionen bezahlt wurden. Es ist das Geld, das "frei" ist – das Sie aus dem Unternehmen nehmen können.


WACC: Weighted Average Cost of Capital

Der WACC ist der Diskontierungssatz. Es ist ein gewichteter Durchschnitt der Kosten von Eigenkapital und Fremdkapital. Das ist kompliziert zu berechnen, aber es spiegelt das "Risiko" des Unternehmens wider. Je höher der WACC, desto höher das Risiko, desto niedriger die Bewertung.


Terminal Value

Ein wichtiger Teil der DCF-Methode ist der "Terminal Value" – der Wert des Unternehmens am Ende der Projektionsperiode (z.B. Jahr 10). Das ist oft 50-70% der gesamten Bewertung, was bedeutet, dass die Terminal Value Annahme kritisch ist. Ein kleiner Fehler in der Terminal Value Annahme kann die ganze Bewertung um 20% verändern.


Warum liebt Buffett die DCF-Methode?

Buffett nutzt die DCF-Methode, weil sie die Frage beantwortet, die für ihn zählt: "Wie viel Cash kann ich langfristig aus diesem Unternehmen nehmen?" Das ist pragmatisch und fokussiert auf das, was wichtig ist. Aber die Methode ist anfällig für Fehler in den Annahmen, besonders für die Terminal Value.


Normalisierung von Gewinnen: Das kritische Detail

Egal welche Methode Sie nutzen, es gibt ein kritisches Detail: Die Normalisierung von Gewinnen. Das bedeutet, Sie müssen die historischen Gewinne "säubern", um zu sehen, wie viel der Betrieb normalerweise macht.


Was muss normalisiert werden?

Owner's salary: Wenn der Verkäufer ein sehr hohes Gehalt nimmt, das nicht marktgerecht ist, muss das korrigiert werden. Ein Käufer würde einen angemesseneren Geschäftsführer zahlen.


One-off items: Verkauf von Immobilien, Restrukturierungskosten, Versicherungsauszahlungen. Diese sollten aus den Gewinnen rausgerechnet werden.


Related-party transactions: Wenn der Verkäufer an sich selbst "vermietet" (z.B. ein Gebäude, dass der Seller privat besitzt und der Gesellschaft vermietet), muss die Miete normalisiert werden zu marktgerechten Raten.


Extraordinary losses: Produktausschuss, Gerichtskonflikte, Diebstahl. Diese sollten rausgerechnet werden, wenn sie nicht systemisch sind.


Praktische Überlegungen: Die Gapps und Abschläge

Die Theorie sagt: Berechnen Sie den Enterprise Value mit einer Methode. Aber die Praxis ist voller Adjustments und Abschläge.


Größen-Abschlag (Fungibilitätsabschlag)

Ein Problem mit kleineren Unternehmen: Sie sind weniger "fungibel" – weniger austauschbar auf dem Markt. Ein Käufer weiß, dass es schwer ist, einen anderen ähnlichen Käufer zu finden. Deswegen gibt es oft einen Abschlag für Größe. Ein sehr kleines Unternehmen könnte 20-30% Abschlag haben, weil es einfach riskanter ist.


Schlüsselperson-Abhängigkeit

Wenn das Unternehmen stark von einer Person abhängig ist (z.B. dem Founder mit einer Kundenbeziehung), dann gibt es einen Abschlag. Ein Käufer zahlt weniger, wenn er das Risiko hat, dass die Schlüsselperson geht. Ein 20-30% Abschlag ist nicht ungewöhnlich.


Synergien

Auf der anderen Seite: Ein Käufer könnte einen Aufschlag zahlen, wenn er Synergien sieht. Beispiel: Ein Käufer, der ein großes Vertriebsnetzwerk hat, kann das Unternehmen profitabler machen als es heute ist. Der Käufer könnte 15-25% extra zahlen, weil er sieht, wo die Synergien sind.


Was es wert ist und was jemand zahlen will sind zwei verschiedene Dinge. Der wahre Kaufpreis ist irgendwo dazwischen.

Ein praktisches Beispiel:

Das Metallverarbeitungs-Unternehmen

Lassen Sie uns ein reales Beispiel durchgehen. Ein Metallverarbeitungs-Unternehmen, gegründet vor 20 Jahren, hat folgende Finanzen:


Umsatz: 10 Millionen Euro

EBITDA: 2 Millionen Euro (20% EBITDA-Margin)

Schulden: 1 Million Euro

Bargeld: 200.000 Euro

Netto-Vermögen (Substanzwert): 2,5 Millionen Euro

Bewertung nach verschiedenen Methoden:

Multiplikatorenmethode: 2 Millionen EBITDA × 7x = 14 Millionen Enterprise Value

Equity Value: 14 - (1 - 0,2) = 14 - 0,8 = 13,2 Millionen Euro

Ertragswertverfahren: Normalisierte Gewinne 1,4 Mio. Euro/Jahr, Kapitalisierungszins 10%, ca. 12-14 Millionen Enterprise Value

DCF-Methode: FCF 1,6 Mio. Euro/Jahr, WACC 9%, Terminal Growth 3%, ca. 15-18 Millionen Enterprise Value


Zusammenfassung: Die Bewertung liegt zwischen 12-18 Millionen Euro Enterprise Value, abhängig von der Methode und den Annahmen. Der Equity Value (was der Verkäufer erhält) wäre ca. 11-17 Millionen Euro nach Schuldenabzug. Das ist ein großer Range, aber es zeigt, dass verschiedene Methoden unterschiedliche Ergebnisse geben.


Ein intelligenter Verkäufer würde mehrere Bewertungen machen (ein Investment Banker, ein unabhängiger Gutachter) und sehen, wo die Konsens-Bewertung liegt. Dann kann er mit Kaufinteressenten verhandeln.


Der kritische Punkt: Was ist der Unterschied zwischen "wert" und "Verkaufspreis"?

Das ist die wichtigste Einsicht: Was das Unternehmen "wert" ist und was jemand "zahlen will" sind zwei verschiedene Dinge. Der Kaufpreis ist irgendwo dazwischen, abhängig von Verhandlung, Marktbedingungen und Synergien.


Die Bewertung ist das Fundament. Aber der Verkaufspreis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn viele Käufer interested sind, steigt der Preis. Wenn wenige interested sind, sinkt der Preis. Eine saubere Bewertung schützt Sie vor Unterbewertung, aber sie garantiert nicht den besten Preis.


Praktische Tipps: Wie Sie Ihre Bewertung verstehen

1. Holen Sie mehrere Bewertungen ein: Ein Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, ein Investment Banker, vielleicht ein akademischer Gutachter. Schauen Sie, wo die Konsens ist.

2. Verstehen Sie die Annahmen: Jede Bewertung basiert auf Annahmen (EBITDA-Multiplikator, Wachstumsrate, Diskontrate). Fragen Sie nach diesen Annahmen und prüfen Sie, ob sie Sinn machen.

3. Normalisierung ist kritisch: Wenn der Gutachter Ihre Gewinne nicht normalisiert, werden Sie überraschende Unterschiede zu Käufer-Bewertungen sehen.

4. EBITDA ist die Lingua Franca: In der Praxis sprechen Käufer über EBITDA-Multiplikatoren. Verstehen Sie, mit welchem EBITDA-Multiple Unternehmen in Ihrer Branche verkauft werden.

5. Werfen Sie den Preis-Anker nicht zu früh: Ihre Bewertung ist wichtig, aber nicht weit im Verhandlungsprozess geben Sie Ihre Preisvorstellung nicht zu früh preis. Lassen Sie den Käufer seine eigene Bewertung machen.

6. Synergien sind Gold: Wenn Käufer Synergien sehen, zahlen sie mehr. Machen Sie deutlich, wo die Synergien sind (Vertrieb, Technologie, Produktion).


Fazit: Die richtige Bewertung ist das Fundament

Die Unternehmensbewertung ist nicht exakt – es ist mehr Kunst als Wissenschaft. Aber eine gute Bewertung gibt Ihnen ein Fundament für Verhandlungen und schützt Sie vor Unterbewertung. Die wichtigsten Punkte:


1. Enterprise Value und Equity Value verstehen

2. Die vier Methoden kennen und ihre Stärken/Schwächen verstehen

3. Gewinne normalisieren – das ist kritisch für realistische Bewertungen

4. Mehrere Bewertungen einholen und die Annahmen verstehen

5. Wissen, dass die Bewertung das Fundament ist, aber der Kaufpreis von Verhandlung abhängt


Wenn Sie Ihr Unternehmen verkaufen wollen, investieren Sie in eine saubere Bewertung. Das ist nicht teuer im Vergleich zu dem, was Sie verkaufen. Eine gute Bewertung kann Ihnen 10-20% mehr Kaufpreis bringen. Das ist die beste ROI-Investition, die Sie machen können.


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